Weblog von Tanja

Druckversion

Oh weia...da habe ich damals ganz stolz diesen Bereich eingerichtet und nun...Nix is, kein Eintrag, nicht mal ein kleines Sätzchen. Einfach gar nix hat die gute Frau Adamus bisher hier geschrieben. Hatte sie vielleicht einfach nichts, was unter diese Kategorie gepasst hätte? - Nö, kann man (und frau) auch so nicht sagen. Eigentlich gibt es da genug zu berichten.

...naja, immerhin besser als Auswurf, oder? Aber ohne Witz, das war die Durchsage am Mülheimer Hauptbahnhof am letzten Mittwoch, als infolge einer liegendgebliebenen Lok zwischen Düsseldorf und Dortmund mal wieder Chaos im Nahverkehr ausbrach. Okay, niemand kann etwas dafür, wenn ein Zug an einer denkbar ungünstigen Stelle kaputtgeht (oder sollte vielleicht auch hier ein kürzerer Wartungszeitraum für die Bahnen angebracht erscheinen?). Jedenfalls war es schon lustig zu beobachten, wie es dann so weiterging. Jeder suchte sich selbst die nächste Reisemöglichkeit. Zusätzliche Rotkäppchen, die dabei helfen könnten, waren Fehlanzeige. Teilweise erfolgreich versuchte man also, potenzielle Mitreisende davon zu überzeugen, dass es wenig Sinn machte auf die nächste S1 zu warten, da niemand absehen konnte, wie lange das dauern würde. Hatte echt was von Live-Comedy.

Ich muss es einfach doch noch loswerden. Nach unserem Bochum Total und Castle Rock Festival Wochenende geht es mir einfach immer noch nicht aus dem Kopf. Diese blöde Angewohnheit bestimmter Musiker auf der Bühne die immer gleich dämliche Frage zu brüllen: "Wo sind die Hände?" Hier nun ein für alle Mal die Antwort: Meine befinden sich am Ende der Arme und Deine, lieber Fragesteller, wahrscheinlich auch, weil Dir sonst nämlich Dein Mikro dauernd runterfallen würde.

...erinnert sich noch jemand außer mir an diesen Werbeslogan? Ich kann gar nicht mehr sagen, aus welchem Jahr er stammt.

Mittlerweile kann ich ihn erweitern: ...meist nicht (zumindest nicht pünktlich) bzw. selbst wenn sie kommt, ist das noch kein Zeichen dafür, dass man auch halbwegs vernünftig nach Hause kommt.

Ich werde von nun an meine Erlebnisse mit dem ÖPNV hier festhalten. Bin mal gespannt, wie schnell sich diese Rubrik mit Inhalt füllen wird.

Tags:

sind eigentlich sehr gute Freunde. Wirklich! Ich habe meine komplette Diplomarbeit unter OO geschrieben, keine Probleme mit Inhaltsverzeichnissen, Tabellen, Graphiken oder Fußnoten gehabt. Und das bei 140 Seiten in einer Dokument-Datei. Was ich dagegen von Leuten hören musste, die ähnliches mit Word versuchten, will ich an dieser Stelle lieber nicht anführen...

Tags:

Ist mir am Dienstag aufgefallen und ich muss es doch noch loswerden...

Gar nicht mal schlecht der Film. Hat mich am Dienstag wirklich gut unterhalten. Sicher kein Meilenstein der Kinogeschichte, aber gut gemachte solide Unterhaltung. Die Geschichte um eine Gruppe Menschen, die über die Fähigkeit zum "jumpen" verfügen und ihre Gegenparts die "Paladine" (wunderbar in der Rolle des Oberbösewichts: Samuel L. Jackson) ist spannend erzählt und umgesetzt. Schade, dass die special effects bei den "jumps" ein wenig altbacken wirken. Mich erinnern sie irgendwie an den "Nightcrawler" aus "X-Men".

Und wieder eiskalt erwischt. Gestern nacht wurden die Uhren umgestellt und uns mal wieder eine Stunde geklaut. Blöde Sommerzeit. Ich brauche immer zwei Wochen bis ich meinem Körper davon überzeugen konnte, dass die Uhren jetzt wieder anders ticken. Mal ehrlich: Wer braucht diese blöde Umstellerei eigentlich? Das Argument mit der Energieersparnis ist widerlegt und ich kann mir echt was besseres vorstellen, als meinen Sonntagmorgen damit zu verbringen durch die Wohnung zu laufen, nach Uhren zu fahnden und diesen die neue Zeit nahezubringen.
Kann mal jemande zum Boykott dieser Geschichte aufrufen? Ich würde mitmachen.

Puhh, meine Ohren klingeln immer noch. Eines sei Northern Lite bereits jetzt sicher: der Preis für den lautesten Live-Act und den brachialsten Bass-Sound des Jahres. Selten habe ich bei einem Konzert so schnell nach meinen Ohrenstöpsel gefahndet, aber hier wollte und musste ich den Hörsturz verhindern. Der Wind aus der Bassbox hätte übrigens auch gereicht, um eine mittlere Kleinstadt mit Strom aus alternativen Energiequellen zu versorgen.

Obwohl ich sonst nicht zu den Leuten gehöre, die einen Film nur deshalb sehen wollen, weil er eine Auszeichnung bekommen hat, machten mich die Berichte über "No country for old men" im Gefolge der Oscar-Verleihung dann doch neugierig. Vor allem die Beschreibung des Killers Chigurh (spricht sich fast wie Sugar und wird von einer Hauptfigur des Films auch missverständlich zunächst so bezeichnet) klang dann doch so abgefahren, dass wir uns den Film am Dienstag angesehen haben.

Inhalt abgleichen