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T.J. Klune "Aus Sternen und Staub"

Nathaniel Cartwright war der kommende Star der Journalist*innen in Washington - bis er sich einen schlimmen Fehler geleistet und seinen Job verloren hat. Zu der berufliche kommt auch noch die private Katastrophe, als sein Vater erst seine Mutter und dann sich selbst erschießt. Nate, von dem seine Eltern sich distanziert haben, nachdem sie herausfanden, dass ihr Sohn schwul ist, erbt die Hüte in den Bergen von Oregon und den Pickup seines Dads. In der Einsamkeit der Berge unterzutauchen, erscheint ihm eine gute Idee und so macht er sich auf nach Roseland, Oregon. Seine Überraschung könnte nicht größer sein, als er in seiner Hütte einen Mann und ein kleines Mädchen findet. Etwas stimmt nicht mit den beiden, dass ist klar, als der Mann Nate mit einer Waffe bedroht. Aber irgendwie hat er auch das Gefühl ihnen helfen zu müssen und so wird Nate plötzlich zum Verbündeten von Alex Wire und Artemis Darth Vader (die keine Kritik an ihrem Namen zu lässt). Die beiden werden vom Militär gejagt, doch Nates anfängliche Befürchtung Alex hätte das Mädchen entführt, stellt sich bald als falsch heraus. Die Wahrheit scheint jedoch noch unglaublicher - und dann fühlt sich Nate auch noch zu dem wortkargen Ex-Marine hingezogen...

Ein typisches Buch des Autors, zumindest aus meiner Sicht. Erzählt wird von einer an ihrem bisherigen Leben verzweifelten bzw. mit ihm unzufriedenen Hauptfigur, die in ein fantastisches Setting gerät und erfahren muss, dass es mehr Dinge auf der Welt gibt, als er bisher geglaubt hat. Und natürlich spielt das Finden der großen Liebe des Lebens eine Rolle. Das wird auch in diesem Buch wieder gut ausgearbeitet, aber mir haben andere Bücher des Autors besser gefallen. Das Setting hier ist irgendwie nicht so meins (ich mag nicht spoilern, daher kann ich nicht verraten, was es mit Artemis auf sich hat). Trotzdem ist es ein gutes Buch und wer den Autor sonst mag, wird auch an diesem Spaß haben und sich gut unterhalten fühlen.

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Horch und Guck: